Ballett trifft Workout

Das Barre Workout ist ein Ganzkörpertraining, das sich an Figuren und Bewegungen des klassischen Balletts anlehnt und Gymnastik-, Yoga- und Pilates-Elemente kombiniert. Das Training an der Ballettstange und am Boden verbessert Kraft, Haltung und Wohlbefinden.

Wenn sich Ballett, Pilates und Yoga zu einem kombinierten Training zusammenfinden, spricht man vom Barre Workout. Dabei ergänzen sich die Eleganz des Balletts und ein intensives Krafttraining zu einem wirkungsvollen Ganzen. Der Name kommt von der französischen Bezeichnung «Barre» für die Ballettstange, die als Stütze an der Wand befestigt ist. Sie ist ein wichtiges Übungsgerät beim Barre Workout, um sich bei einer ganzen Reihe von Übungen darauf abzustützen oder sich festzuhalten. Weitere typische Trainingsgeräte sind kleine Gewichte und Gewichtsbälle, Thera-Bänder, Pilates-Ringe oder Faszienrollen. Derjenige Trainingsteil, der sich an Elementen aus dem Pilates oder Yoga anlehnt, wird am Boden ausgeführt.

Als Ganzkörpertraining beansprucht das Barre Workout alle Muskeln.

Das Barre Workout baut unter anderem auf isometrische Muskelkontraktion, das heisst, die Muskeln werden angespannt, ohne dass sie sich stark verlängern oder verkürzen. Das Training besteht aus kleinen, sich wiederholenden Bewegungen und abgestimmten Haltepositionen. Dabei werden die Muskeln intensiv gefordert, aber gleichzeitig die Gelenke geschont.

Alle Muskeln müssen ran

Als Ganzkörpertraining beansprucht das Barre Workout alle Muskeln des Körpers. Es verbessert Kraft, Ausdauer, Körperhaltung und Balance. Von der Stärkung der Tiefenmuskulatur profitieren besonders Bauch, Po, Oberschenkel und der Rücken. Konzentration, Präzision und Achtsamkeit bauen Stress ab und fördern das Wohlgefühl.

Typische Übungen eines Barre-Trainings sind beispielsweise Kniebeugen in Ballettposition, Beinheben, Core-Übungen für eine stabile Körpermitte, Armtraining mit Gewichten oder dem eigenen Körpergewicht, Dehn- und Balanceübungen, um Flexibilität und Beweglichkeit zu fördern. Das Training wird durch Musik unterstützt. Der schnelle Rhythmus fördert den Bewegungsfluss und motiviert zum Durchhalten.

So läuft eine Barre-Stunde ab

Eine Barre-Lektion dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten. Sie beginnt mit einem Warm-up, das die Muskeln und Gelenke auf die kommende Belastung vorbereitet. Danach folgen 10- bis 15-minütige Sequenzen Armarbeit mit kleinen Hanteln für Schulter, Bi- und Trizeps, Bein- und Po-Training mit Kniebeugen und Beinheben und schliesslich das Core-Training mit isometrischen Halteübungen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur. Den Abschluss bilden Dehnübungen und das Herunterfahren zur Regeneration und Entspannung.

Das Barre Workout ist gelenkschonend und die Intensität kann dem individuellen Fitnesslevel angepasst werden. Es sind auch keine Ballett-Vorkenntnisse nötig. Das Training eignet sich deshalb für gesunde Personen jeden Alters und jeder körperlichen Verfassung. Für Schwangere und Menschen mit starken Rückenbeschwerden ist jedoch eine vorgängige Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt sinnvoll. Anfängerinnen und Anfänger sollten unbedingt einen Kurs mit kompetenter Leitung besuchen, da die richtige Ausführung und die Präzision bei diesem Training für den Erfolg entscheidend sind. Meist bieten Tanzschulen, Yoga- oder spezialisierte Fitness-Studios verschiedene Barre-Klassen an.

Das hilft danach

Das Barre Workout ist trotz der minimen Bewegungen intensiv und beansprucht verschiedene Muskelgruppen spürbar. Acht-same Körperpflege während und nach dem Training unterstützt das Wohlbefinden und die Erholung. Ihr Apothekenteam weiss Rat und hält unterstützende Produkte für Sie bereit:

  • Salben für die Pflege der Muskulatur vor und nach dem intensiven Training
  • Magnesium-Präparate beugen Muskelkrämpfen vor und helfen bei der Regeneration
  • Shakes zur Deckung des erhöhten Proteinbedarfs bei Intensivsport
  • Isotonische Getränke während und nach dem Training regulieren den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt

Autor: Kurt Meyer