Seilspringen – einfach abheben!

Bewegung mit dem Springseil ist ein effizientes Fitnesstraining und macht noch genauso viel Spass wie in der Kindheit. Seilspringen kann überall ausgeführt werden, ist günstig und wirkungsvoll, nicht zuletzt hilft es beim Abnehmen.

«… 41, … 42, … 43, …» Wer erinnert sich nicht an die Wettbewerbe und Rekordversuche beim Seilspringen in der Kindheit? Vielfältige Erlebnisse allein und in der Gruppe sind rund um das denkbar einfachste Spielgerät möglich gewesen. Im Grunde hat sich daran bis heute nichts geändert. Noch immer macht Seilspringen – heute als trendige Fitnesssportart auch «Rope Skipping» genannt – vor allem Spass und bringt den Körper auf Touren.

Das Beste für die Fitness

Seilspringen bietet eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber anderen Sportarten: Man kann es unabhängig vom Wetter jederzeit zuhause ausführen, drinnen oder draussen, ja sogar beim Fernsehen. Der Sport ist auch sehr günstig. Es braucht dazu nur ein Springseil und eventuell Turnschuhe. Es kann – gerade in den eigenen vier Wänden – aber auch barfuss oder in Socken gesprungen werden. Man braucht kein teures Fitnessabo, Platz- oder Hallenmieten fallen auch nicht an. Mit dem Seilspringen werden die Ausdauer, die Koordination und der Gleichgewichtssinn verbessert. Ein grosser Vorteil gegenüber dem Joggen ist, dass auch die Oberkörpermuskulatur gestärkt wird. Seilspringen ist auch ideal, um abzunehmen, da es die Fettverbrennung fördert. Der Kalorienverbrauch kann 200 bis 250 kcal in einer Viertelstunde betragen. Dies ist deutlich mehr als beim Joggen oder Radfahren. Seilspringen ist auch ideal, um Stress abzubauen.

„Seilspringen ist für jedes Alter geeignet.“

Richtig beginnen

Auch wenn Seilspringen bei vielen als «Kinderspiel» in Erinnerung ist, darf es nicht unterschätzt werden. Wer lange nicht mehr gesprungen ist und sportlich einen Neuanfang wagt, sollte behutsam starten. Die Übungen mögen einfach aussehen, doch erfordern sie gerade am Anfang ein hohes Mass an Konzentration. Der ganze Körper muss sich im Rhythmus des schwingenden Seils bewegen, um nicht mit den Füssen und Beinen hängen zu bleiben. Deshalb sollte mit der einfachsten Übung begonnen werden. Dabei geht man mit einem Schritt über das Seil und nicht mit beiden Füssen gleichzeitig. Dies ist dann die nächste Stufe. Wichtig ist, auf das eigene Anstrengungsempfinden zu achten. Man darf zwar ins Schwitzen kommen und vermehrt atmen, jedoch nur so stark, dass man noch sprechen kann.
Seilspringen ist für jedes Alter und jeden Fitnessstand geeignet. Vorsicht ist jedoch bei Personen geboten, die Gelenkprobleme oder starkes Übergewicht haben. Denn beim Springen müssen die Gelenke das ganze Körpergewicht abfangen. Bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte vorher mit dem Arzt gesprochen werden.

Jetzt geht’s los

Wichtig ist die richtige Länge des Springseils: Wenn man mittig auf dem Seil steht, sollten beide Enden jeweils bis unter die Achseln reichen. Es ist vorteilhaft, sich vor dem Springen etwas aufzuwärmen. Dann kann’s losgehen. Zuerst mit dem oben beschriebenen einfachen Schrittsprung, dann mit beiden Beinen gleichzeitig. Wenn die Sicherheit für die Handhabung des Seils und das Gefühl für das Gleichgewicht und die Koordination vorhanden sind, kann mit schwierigeren Übungen fortgefahren werden. Dazu gehören der Doppelschwung, dabei wird während eines Sprungs das Seil zweimal rundum geschwungen, weiter der Kreuzschwung, bei dem die Arme abwechselnd überkreuzt und parallel gehalten werden, Einbeinsprünge einzeln oder abwechselnd links und rechts. Mit Erfahrung und zunehmender Sicherheit lassen sich eigene Sprungformen finden. Seilspringen bietet eben auch Raum für Kreativität!

Autor: Kurt Meyer

TIPPS aus Ihrer Apotheke

Besser abheben
Über das Seil springen müssen Sie selbst, doch Ihre Apotheke unterstützt Sie mit Beratung und Produkten:

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  • Magnesium zur Unterstützung des Muskelaufbaus hilft unter anderem gegen Muskelkrämpfe und Verspannungen
  • Präparate mit natürlichen Omega-3-Fettsäuren gegen Entzündungen in Muskeln und Gelenken

Und wenn trotzdem einmal etwas schiefgeht:
• Arnika bei Prellungen, Schwellungen, Verstauchungen und Muskelkater