Gesundheitstipps aus dem Internet

Gesundheitstipps findet man im Internet zu Tausenden. Aber stimmt auch, was dort steht? Dies zu beurteilen, ist nicht immer einfach. Das persönliche Gespräch in der Apotheke ist der sicherere Weg, sich zu informieren.

Der Vorteil des Internets ist, dass man auf das Wissen ganz vieler Personen und Institutionen zurückgreifen und Informationen vergleichen kann. Das gilt auch für Gesundheitstipps und Informationen über Beschwerden und Krankheiten. Leider tummeln sich aber gerade im Bereich Gesundheit und Medikamente zahlreiche unseriöse Anbieter. Der Handel mit gefälschten Medikamenten ist zu einem milliardenschweren Geschäft geworden. Entsprechend schrecken die Betreiber solcher Websites nicht vor übertriebenen Heilungsversprechen zurück. Das Anpreisen von Wundermitteln gehört zum üblen Geschäft.
Hilflos ausgeliefert ist man diesen Machenschaften nicht. Die schweizerische Heilmittelbehörde Swissmedic empfiehlt, Informationen aus dem Internet in jedem Fall mit einer Apothekerin, einem Apotheker oder einer anderen medizinischen Fachperson zu besprechen und Medikamente ausschliesslich aus gesicherten Quellen zu kaufen. In der Schweiz niedergelassene Apotheken sind eine solche sichere Quelle!

Autor: Stefanie Wieser

Checkliste für Websites

  • Sie können davon ausgehen, dass öffentliche Institutionen wie die WHO, Swissmedic, das Bundesamt für Gesundheit und Standesorganisationen wie der Schweizerische Apothekerverband zuverlässige Informationen liefern. Lesen Sie im Zweifelsfall das Impressum. Steht dort eine überprüfbare vollständige Adresse? Gibt es eine glaubwürdige Kontaktperson?
  •  Achten Sie auf Rechtschreibung und Grammatik. Fehlerhaft geschriebene Texte können ein Hinweis sein, dass die Website unseriös ist.
  • Werden rezeptpflichtige Medikamente ohne Rezept angeboten? Oder sind die Preise unrealistisch tief? Dann Hände weg!
  • Reagieren Sie nie auf unaufgefordert erhaltene Angebote. Löschen Sie Spams, ohne Links anzuklicken oder angehängte Dateien zu öffnen.
  • Unsicher? Fragen Sie Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker!

Wussten Sie, dass …?

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